Gruppenunterkünfte in Gorredijk

Gorredijk - auf Friesisch offiziell Gordyk genannt - ist das größte Dorf der Gemeinde Opsterland mit mehr als 7.000 Einwohnern. Die Stadt Gorredijk betreibt die Opsterland Compagnonsvaart. Gorredijk ist durch den Torfabbau eine sogenannte "Vlecke". In der Vergangenheit war Gorredijk ein Ort, an dem Sachen importiert, gelagert und gehandelt wurden. Ein Spitzname für die Gordyker lautet daher "Handschellen". Bis vor 20 Jahren war der Gordykster Merke (Jahrmarkt) für seinen Viehhandel bekannt, aber das ist nun Vergangenheit.

In der Vergangenheit sah Gorredijk anders aus. Ausgedehnte Hochmoorgebiete bedeckten Südostfriesland. Später wurde der Torf abgebaut und diese "Industrie" zog viele Menschen in die damals dicht besiedelten Gebiete. Die ursprünglichen Einwohner waren Bauern. Sie bauten Buchweizen, Hafer, Roggen, Erbsen, Bohnen, Flachs und Kräuter an. Sie hielten auch Schafe und Bienen. Rinderhaltung war nicht sehr verbreitet.

Für den Transport des Torfs wurde ein Kanal benötigt. 1622 gab es noch keinen, erst 1630 war davon die Rede. Die Grabearbeiten des Hegedyk um 1631 werden als "Anfangspunkt" des Torfgebietes Gordyk betrachtet. So kam ein Kanal in die Gorrevenen. Es gab das erste Haus am "Hooge wech", das bald von einigen mehr gefolgt wurde. Über die Öffnung im Kanal wurde eine Hochholzbrücke gebaut, sodass die Torfschiffe mit stehendem Mast darunter hindurchfahren konnten.

Bis um 1900 etwa hatte Gorredijk sechs Mühlen: Die Morgenster Getreidemühle, eine Holzsägemühle, eine zweite Getreidemühle am Molenwal, eine Gerbermühle, die dritte Getreidemühle De Vlieger und die vierte Getreidemühle De Hoop. Außerdem hat Gorredijk zwanzig Einträge im nationalen Register, unter anderem die ehemalige reformierte Kirche, Kerk van Kortezwaag, und das Museum Opsterland.

 

            

 

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