Gruppenunterkünfte in Odoorn

Odoorn (in Drenter Mundart: Oring) ist ein Ort der Gemeinde Borger-Odoorn in der Provinz Drente. Odoorn zählte (nach Angaben der Gemeinde Borger-Odoorn) am 1. Januar 2007 1856 Einwohner (872 Männer und 984 Frauen). Die Bedeutung des Namens Odoorn lässt sich nicht mit Sicherheit ermitteln. Der Name besteht aus zwei Teilen: Ode und Hoorn. Letzteres bedeutet Ort oder Biegung. Ode könnte sich vom männlichen Namen Odo oder auch vom deutschen Wort "öde" (im Sinne von wüst, verlassen) herleiten. Odoorn ist somit der Ort des Odo oder der einsame, verlassene Ort.

Das älteste Dokument, in dem der Name Odoorn erwähnt wird, ist ein gesiegelter Brief des Klosters Ten Nije Lichte vom 2. Juli 1327. In einem Brief aus dem Jahre 1376 erscheint der Name Odoorn, dort Oderen genannt, erneut. Eine Handschrift von 1548 nennt den Namen in der Formulierung "der Pfarrer von Oderen". In einer Handschrift von 1393 lautet der Name Odern, in einer von 1431 Oederen und in einer von 1546 begegnen wir "der Sicherheit von Oideren".

Die Bevölkerung von Odoorn (einem Ackerdorf) bestand bis zum Ende des 18. Jahrhunderts ausschließlich aus Bauern (selbst der Bürgermeister, der Pfarrer und der Schulmeister waren gleichzeitig Bauern).

Odoorn war das Haupt- und Kirchdorf der gleichnamigen Pfarrei. Aber es war keineswegs der größte Ort des Kirchspiels. Im Jahr 1612 hatte Exloo 112 Einwohner und Odoorn 92. 1808 zählte die gesamte Gemeinde Odoorn 930 Einwohner und war somit eine der kleinsten Gemeinden in Drente. 1835 zog der Verwaltungssitz von Valthe nach Odoorn um. Aber nach 35 Jahren wurde das Rathaus 1870 wieder nach Exloo verlegt. Trotz mehrerer Versuche, das Rathaus nach Odoorn zurückzuholen, gelang dies nie. Auch das Rathaus der neuen Gemeinde Borger-Odoorn wurde nach vielen Diskussionen in Exloo eingerichtet.

            

 

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